Zahlreiche Zuhörer waren der Einladung gefolgt und wurden mit einem musikalischen Feuerwerk belohnt.
Eröffnet wurde der Abend traditionell durch das Jugendorchester Aßmannshardt/Ingerkingen unter Leitung
von Maike Biffar. Charmant führten Vanessa Sauter und Franziska Blersch durch das abwechslungsreiche und
anspruchsvolle Programm. Sauber intoniert und konzentriert brachten die 42 jungen MusikerInnen die
Highlights des Musicals „Mary Poppins“ und das rhythmisch anspruchsvolle „Girl from Ipanema“ zu Gehör. Ein
besonderer Höhepunkt war das Solo „Jumping Sax“ für zwei Saxophone. Lilian Winter und Neele Müller
musizierten sich mit viel Esprit und Temperament durch den Swing direkt in die Herzen des aufmerksamen
und begeisterten Publikums und wurden mit viel Applaus für ihre Darbietung belohnt. Mit der Zugabe „Happy“
von Pharrell Williams verabschiedete sich die Juka und machte Platz für einen gut aufgestellten Musikverein.
Dirigent Bernd Biffar hatte wieder ein ansprechendes, abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und
führte humorvoll und informativ durch den weiteren Abend. Mit dem „Symphonic Prelude“ von Mark Bürki
stieg der MV auf hohem Niveau in seinen Konzertteil ein. Wie es sich für eine Begrüßung gehört, strahlte das
Blech mit klaren Fanfarenklängen, das Holz brillierte mit exakt ausgeführten Läufen und warmen lyrischen
Passagen. In der „Finnish Folk Song Suite“ hatte Komponist Jan van der Roost den Tiefgang der finnischen
Seele in Musik gesetzt, Bernd Biffar interpretierte das Werk feinfühlig mit seinem sensibel agierenden
Orchester. „La Quintessenza“, ein anspruchsvolles, klanggewaltiges Werk des holländischen Komponisten
Johan de Meij forderte gleichermaßen Musiker und Publikum und füllte den Raum mit mitreißenden Klängen.
De Meij hat den Begriff „Sinfonische Blasmusik“ beim Wort genommen und mit dieser Komposition ein
Statement gesetzt.
Mit „Red Rock Mountain“, „Dance of the Winds“, „Pirates of the Caribbean“ und „Puenteareas“ bot der MV, der
sich wieder einmal als sehr homogener und differenzierter Klangkörper zeigte, nach der Pause eine etwas
leichtere Kost, die den Zuhörern sichtlich schmeckte. Nach zwei Zugaben belohnte das Publikum die
MusikerInnen mit langanhaltendem Applaus und ließ den Abend bei einem gemütlichen Zusammensein
ausklingen.